Warnstreik in Thüringen - Entwarnung in Sachsen
Es gehe den Mitarbeitern im öffentlichen Dienst nicht primär um die fünf Prozent mehr Geld, sondern vor allem um verbesserte Arbeitsbedingungen. Viele hoffen, nicht bis zum 67. Lebensjahr arbeiten zu müssen, sondern früher in Altersteilzeit gehen zu können. Verdi hatte zu den Warnstreiks aufgerufen, um in den laufenden Tarifverhandlungen Druck auf die Arbeitgeber zu machen. Am Mittwoch sollen die Tarifverhandlungen in Potsdam fortgesetzt werden. In Thüringen hoffen rund 33 680 Beschäftigte im öffentlichen Dienst auf einen Abschluss.
In Sachsen und Sachsen-Anhalt hingegen gibt es nach Angaben der Gewerkschaft Verdi in dieser Woche keine Warnstreiks. Da kann ich Entwarnung geben, sagte Verdi-Sprecherin Annett Weller am Montag in Leipzig.
dpa
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