Nachrichten - Thema des Tages
| Schäuble: Keine Etatlöcher durch Atompaket
Berlin/Riga (dpa) - Die schwarz-gelben Atom-Beschlüsse reißen nach Angaben von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) keine neuen Löcher in den Haushalt. Trotz eines geringeren Satzes für die neue Atomsteuer bleibe es bei den eingeplanten jährlichen Einnahmen. |
| Merkel: Atomwirtschaft muss Gewinne abgeben
Riga (dpa) - Kanzlerin Angela Merkel (CDU) wehrt sich gegen den Eindruck, dass die Atomwirtschaft ihre Gewinne durch die Laufzeitverlängerung der Meiler zu einem Großteil behalten kann. |
| RWE: Müssen weit über 50 Prozent abgeben
Berlin (dpa) - Die Atomindustrie muss nach eigenen Berechnungen in den nächsten Jahren deutlich über 50 Prozent ihrer Gewinne aus den längeren Laufzeiten abgeben. |
| Lager für Atommüll in Deutschland
Berlin (dpa) - Die Lagerung von radioaktivem Abfall, der bei der Nutzung der Atomenergie anfällt, ist umstritten. Gegen Zwischenlager regt sich häufig Protest, Endlager für hochradioaktiven Müll fehlen bisher in Deutschland ganz. |
| Institut: 127 Milliarden Euro mehr für Stromkonzerne
Freiburg/Berlin (dpa) - Die vier großen Energiekonzerne RWE, Eon, EnBW und Vattenfall können nach einer unabhängigen Berechnung durch den schwarz-gelben Atomkompromiss auf Mehreinnahmen von mehr als 120 Milliarden Euro hoffen. |
| Politiker in der EU setzen auf Atomrenaissance
Berlin (dpa) - Politiker in ganz Europa entdecken derzeit die Kernenergie neu. Nicht nur in Deutschland werden die Laufzeiten verlängert, andere Staaten wie Italien, Schweden oder Finnland streben sogar Neubauten an. |
| Hintergrund: Atomkompromiss und Energiekonzept
Berlin (dpa) - Nach langen Verhandlungen hat sich die Bundesregierung auf ein Energiekonzept bis 2050 geeinigt. Kanzlerin Merkel (CDU) preist es als «Revolution». Darin werden nicht nur die längeren Atomlaufzeiten geregelt, sondern auch der Weg festgelegt zu einer Versorgung mit erneuerbaren Energien. |
| Das schwarz-gelbe Paket: Atomkraft bis 2050 möglich
Berlin (dpa) - Schwarz-Gelb will noch mindestens drei Jahrzehnte auf Atomstrom setzen. Die Spitzen von Union und FDP verständigten sich auf längere Laufzeiten der Kernkraftwerke und zusätzliche Milliarden der Industrie für den Ökostrom-Ausbau. Fragen & Antworten: |
| Hintergrund: Die neuen Restlaufzeiten der Meiler
Berlin (dpa) - Nach dem Atomausstiegsbeschluss von Rot-Grün sollen alle Meiler schrittweise bis 2022 abgeschaltet werden. Wegen Stillstandszeiten und gedrosselter Produktion würde der letzte Meiler aber bereits jetzt ohne längere Laufzeiten erst etwa 2025 vom Netz gehen. Diese Zahl ist aber noch nicht offiziell. |
| Hintergrund: Varianten für Atomlaufzeiten
Berlin (dpa) - Die Koalitionsspitzen haben am Sonntag verschiedene Varianten für Laufzeitverlängerungen und die Sicherheitsauflagen der 17 deutschen Atomkraftwerke durchgerechnet. Eine Übersicht: |












