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Kulturpolitik
Experten prüfen sächsische Welterbe-Kandidaten - Dresden-Hellerau rechnet sich Chancen aus
Dresden. Aus zehn neuen sächsischen Bewerbern für das Unesco-Welterbe will die Staatsregierung bis zum Sommer zwei Kandidaten auswählen. Grundlage dafür wird das Votum einer Expertenkommission sein, die nun ihre Tätigkeit aufnimmt, wie das Innenministerium am Mittwoch mitteilte. Dem Gremium gehören neben Regierungsvertretern auch Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie Denkmalschützer an.
Nach Angaben des Innenministeriums reichte am Dienstagabend mit der Sächsisch-Böhmischen Schweiz der letzte von zehn Bewerbern seine Unterlagen in Dresden ein. Alle zehn waren im Herbst 2011 bereits in einer Vorauswahl als potenzielle Welterbestätten ermittelt worden. Sachsen kann bis Herbst 2012 zwei neue Projekte für die nationale Vorschlagsliste anmelden. Über die deutschen Vorschläge will die Kultusministerkonferenz 2013 entscheiden.
Einen Schritt weiter ist bereits die „Montanregion Erzgebirge", wenn auch der Zeitpunkt der Bewerbung noch unklar ist. Vorgesehen war dafür ursprünglich das Jahr 2013, möglicherweise klappt es aber auch erst 2014 oder 2015 mit dem Antrag beim zuständigen Welterbekomitee. Diesen will Sachsen zusammen mit Tschechien vorlegen. Ein Jahr danach ist die Aufnahme ins Welterbe möglich.
Dazu gehört bereits seit 2004 als gemeinsames deutsch-polnisches Kulturgut der Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau. Mit dem Dresdner Elbtal hatte die Unesco indes 2009 erstmals eine Kulturstätte von ihrer Welterbeliste gestrichen. Als Grund dafür gilt der immer noch nicht abgeschlossene Bau der Waldschlößchenbrücke.
Nach Angaben des Innenministeriums reichte am Dienstagabend mit der Sächsisch-Böhmischen Schweiz der letzte von zehn Bewerbern seine Unterlagen in Dresden ein. Alle zehn waren im Herbst 2011 bereits in einer Vorauswahl als potenzielle Welterbestätten ermittelt worden. Sachsen kann bis Herbst 2012 zwei neue Projekte für die nationale Vorschlagsliste anmelden. Über die deutschen Vorschläge will die Kultusministerkonferenz 2013 entscheiden.
Einen Schritt weiter ist bereits die „Montanregion Erzgebirge", wenn auch der Zeitpunkt der Bewerbung noch unklar ist. Vorgesehen war dafür ursprünglich das Jahr 2013, möglicherweise klappt es aber auch erst 2014 oder 2015 mit dem Antrag beim zuständigen Welterbekomitee. Diesen will Sachsen zusammen mit Tschechien vorlegen. Ein Jahr danach ist die Aufnahme ins Welterbe möglich.
Dazu gehört bereits seit 2004 als gemeinsames deutsch-polnisches Kulturgut der Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau. Mit dem Dresdner Elbtal hatte die Unesco indes 2009 erstmals eine Kulturstätte von ihrer Welterbeliste gestrichen. Als Grund dafür gilt der immer noch nicht abgeschlossene Bau der Waldschlößchenbrücke.
© Döbelner-Allgemeine-Online, 01.02.2012, 14:00 Uhr
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