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Rekord: Schon mehr als 100.000 Besucher sahen die Aschebrödel-Schau in Moritzburg


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    Foto: PR
    Schlösser-Chef Christian Striefler (Mitte) und der stellvertretende Schlossleiter Ralf Giermann begrüßten die 100 000. Aschenbrödel-Besucherin Yvonne Wagenknecht (rechts) mit ihren Kindern Klara und Karl und der Oma Heidi Petzke.
Moritzburg. Die Begeisterung fürs Aschenbrödel lässt nicht nach. Nachdem die erste Sonderschau zum Märchenfilm "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" dem Jagdschloss einen wahren Besucheransturm beschert hat, lockt jetzt auch die zweite, größere Auflage mehr Gäste als erhofft nach Moritzburg. Nur zwei Monate nach Ausstellungseröffnung konnte gestern der 100 000. Aschenbrödel-Fan begrüßt werden.

Um 10.23 Uhr empfingen Schlösserland-Direktor Christian Striefler und Ralf Giermann, der stellvertretende Schlossleiter, die junge Mutter Yvonne Wagenknecht als 100 000. Besucherin mit einem Blumenstrauß. Die 35-Jährige aus Frankfurt/Main hatte mit ihren Kleinkindern die Oma Heidi Petzke in Großsedlitz besucht. Und weil das Märchen vom Aschenbrödel bei Familie Wagenknecht ein absolutes Muss ist, hatte man sich für einen Ausflug nach Moritzburg entschieden.

Neben einem Blumenstrauß überreichte die Museumsleitung der Familie das Begleitheft zur Ausstellung und zwei Schlösserjahreskarten im Wert von jeweils 38 Euro. Sie ermöglichen den kostenlosen Eintritt in über 50 Schlösser und Burgen in Sachsen. Striefler zeigte sich von der Besucherresonanz begeistert: "Die neue Winterausstellung ist ein enormer Erfolg und auch ein Beleg dafür, dass das neue Ausstellungskonzept vom barocken Jagd- und Lustschloss im Sommer und vom märchenhaften Winterschloss sehr gut von den Besuchern angenommen wird."

Im Jagdschloss sind derzeit alle noch erhaltenen Originalkostüme der tschechisch-deutschen Produktion "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" zu sehen. Auch gibt es ein Modell des Ballsaals und den Prinzen mit seinem Aschenbrödel als lebensgroße Wachsfiguren. Moritzburg war im Winter 1972/73 einer der Drehorte für den Film gewesen. Auf der Schlosstreppe entstand die Szene, in der Aschenputtel nach dem Ball ihren goldenen Schuh verliert.

Die Winterausstellung hat noch bis 26. Februar täglich (außer montags) von 10 bis 17 Uhr geöffnet. M. Arndt

www.maerchenschloss-moritzburg.de


Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 13.01.2012.
© DNN-Online, 13.01.2012, 11:31 Uhr
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