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Spediteure befürchten wegen hoher Dieselpreise Jobabbau und Firmenpleiten
Leipzig. Das Speditionsgewerbe warnt angesichts der hohen Dieselpreise vor Firmenpleiten und dem Verlust von Arbeitsplätzen. "Die steigenden Spritpreise sind ruinös", sagte Peter Kretzschmar, Vorsitzender der Fachvereinigung Spedition und Logistik im Landesverband des Sächsischen Verkehrsgewerbes, der "Leipziger Volkszeitung" (Donnerstagausgabe). Vor allem kleine Speditionen mit bis zu zehn Fahrzeugen drohe die Pleite.
Die Speditionen könnten die schnell steigenden Preise nicht einfach an die Kunden weitergeben, so Kretzschmar. Vor allem Einzelunternehmer hätten schon aufgegeben. Jetzt drohe auch den etwas größeren Betrieben die Pleite. "Die Schmerzgrenze ist überschritten."
Der Dieselpreis sei in den vergangenen sechs Jahren um gut 35 Cent pro Liter gestiegen. Das lasse sich nicht mehr durch Maßnahmen wie verbrauchsärmere LKW oder eine Spritspar-Schulung der Fahrer ausgleichen. "Wir haben alle Register gezogen, viel mehr geht nicht", sagte Kretzschmar, der selbst Chef einer Spedition in Crimmitschau (Landkreis Zwickau) ist.
Er forderte die Politik auf, die Einführung der umstrittenen Gigaliner auf festgelegten und für die besonders langen LKW geeigneten Routen voranzutreiben. "Das wäre die einfachste Möglichkeit, etwas zu verbessern." Vor allem beim Transport von leichten, aber vergleichsweise sperrigen Gütern, etwa Dämmstoffen für den Hausbau und Karosserieteilen für die Autoindustrie, seien Gigaliner sinnvoll. Mit ihnen ließen sich Fahrten reduzieren und damit auch der Kraftstoffverbrauch senken, so Kretzschmar.
Die Speditionen könnten die schnell steigenden Preise nicht einfach an die Kunden weitergeben, so Kretzschmar. Vor allem Einzelunternehmer hätten schon aufgegeben. Jetzt drohe auch den etwas größeren Betrieben die Pleite. "Die Schmerzgrenze ist überschritten."
Der Dieselpreis sei in den vergangenen sechs Jahren um gut 35 Cent pro Liter gestiegen. Das lasse sich nicht mehr durch Maßnahmen wie verbrauchsärmere LKW oder eine Spritspar-Schulung der Fahrer ausgleichen. "Wir haben alle Register gezogen, viel mehr geht nicht", sagte Kretzschmar, der selbst Chef einer Spedition in Crimmitschau (Landkreis Zwickau) ist.
Er forderte die Politik auf, die Einführung der umstrittenen Gigaliner auf festgelegten und für die besonders langen LKW geeigneten Routen voranzutreiben. "Das wäre die einfachste Möglichkeit, etwas zu verbessern." Vor allem beim Transport von leichten, aber vergleichsweise sperrigen Gütern, etwa Dämmstoffen für den Hausbau und Karosserieteilen für die Autoindustrie, seien Gigaliner sinnvoll. Mit ihnen ließen sich Fahrten reduzieren und damit auch der Kraftstoffverbrauch senken, so Kretzschmar.
© Döbelner-Allgemeine-Online, 22.02.2012, 20:24 Uhr
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