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Erste Probleme durch Kälte: Verkehrschaos in Dresden, erste Kälteopfer in Bautzen
Dresden. Die Eiseskälte sorgt in Sachsen zunehmend für Verkehrsprobleme. Während die Bahn dank Aufrüstungen nach dem letzten Katastrophenwinter noch problemlos rollt, leiden vor allem Autofahrer und die öffentlichen Verkehrsmittel unter dem frostigen Wetter. So entgleisten am Donnerstagmorgen in Dresden zwei Straßenbahnen und sorgten für stundenlanges Chaos im öffentlichen Nahverkehr. In Bautzen wurden zwei Männer stark unterkühlt in einem Park gefunden.
Am Donnerstagmorgen waren zunächst in Dresden gleich . „Wegen der Temperaturen haben die Weichen vermutlich nicht richtig funktioniert", sagte ein Sprecher der Dresdner Verkehrsbetriebe. Fahrgäste wurden bei den Unfällen nicht verletzt, jedoch mussten mehrere Straßenbahnlinien umgeleitet werden. Der Fahrplan im gesamten Stadtgebiet geriet durcheinander. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen rund 100.000 Euro.
Am Dresdner Flughafen mussten bei minus 16 Grad mehrere Maschinen vor dem Start enteist werden - dafür werden die Flugzeuge etwa zehn Minuten lang mit einem warmen Wasser-Glykol-Gemisch besprüht, um die Tragflächen von Eis und Schnee zu befreien.
Die Pannenhilfe des ADAC ist derzeit im Dauereinsatz, Autofahrer in Sachsen müssen sich auf stundenlange Wartezeiten einstellen. „Die Fahrer schieben Extraschichten", sagte ein Sprecher. Das Hauptproblem seien altersschwache Batterien. Allein bis zum Donnerstagmittag sind die Helfer sachsenweit zu 270 Einsätzen ausgerückt - so viele wie sonst an einem normalen Wintertag.
Nach dem Chaos im vergangenen Winter trotzt die Deutsche Bahn jetzt der Eiseskälte. „Wir haben deutlich aufgerüstet", sagte Bahn-Sprecherin Änne Kliem. So wurden etwa Weichen mit neuen Heizungen versehen, mehr Heißluftgebläse zum Enteisen eingesetzt. Bisher gebe es in Sachsen kaum Verspätungen. Auch die Bauarbeiten laufen trotz Minusgraden auf Hochtouren, etwa am Bahnknoten Dresden. Derzeit werden die Oberleitungen montiert und Schotter aufgeschüttet.
In Dresden bieten bei den „Nachtcafés" abwechselnd vier evangelische, zwei katholische Kirchengemeinden und die Heilsarmee jeweils bis zu 25 Schlafplätze in ihren Gemeinderäumen an. „Kommen an einem normalen Winterabend etwa 18 obdachlose Menschen, sind es jetzt mehr", sagte ein Mitarbeiter. Sie bekommen nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern können sich mit einer warmen Mahlzeit und einer Tasse Tee aufwärmen. In Bautzen mussten zwei 60 und 61 Jahre alte Männer mit starken Unterkühlungen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Betrunkenen wurden gefunden, als sie bewegungslos in einem Park lagen, konnten aber noch rechtzeitig geborgen werden.Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes bleibt es auch in den nächsten Tagen frostig. Der kommende Samstag wird voraussichtlich der kälteste Tag - dann liegen die Temperaturen in weiten Teilen Sachsens auch am Tag im zweistelligen Minusbereich. Bereits am Donnerstag wurde in Sachsen die Minus-20-Grad-Marke geknackt, in Marienberg im Erzgebirge wurden minus 20,6 Grad gemessen. In Hinterhermsdorf (Osterzgebirge) sank die Temperatur sogar auf minus 22 Grad.
Am Donnerstagmorgen waren zunächst in Dresden gleich . „Wegen der Temperaturen haben die Weichen vermutlich nicht richtig funktioniert", sagte ein Sprecher der Dresdner Verkehrsbetriebe. Fahrgäste wurden bei den Unfällen nicht verletzt, jedoch mussten mehrere Straßenbahnlinien umgeleitet werden. Der Fahrplan im gesamten Stadtgebiet geriet durcheinander. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen rund 100.000 Euro.
Am Dresdner Flughafen mussten bei minus 16 Grad mehrere Maschinen vor dem Start enteist werden - dafür werden die Flugzeuge etwa zehn Minuten lang mit einem warmen Wasser-Glykol-Gemisch besprüht, um die Tragflächen von Eis und Schnee zu befreien.
Die Pannenhilfe des ADAC ist derzeit im Dauereinsatz, Autofahrer in Sachsen müssen sich auf stundenlange Wartezeiten einstellen. „Die Fahrer schieben Extraschichten", sagte ein Sprecher. Das Hauptproblem seien altersschwache Batterien. Allein bis zum Donnerstagmittag sind die Helfer sachsenweit zu 270 Einsätzen ausgerückt - so viele wie sonst an einem normalen Wintertag.
Nach dem Chaos im vergangenen Winter trotzt die Deutsche Bahn jetzt der Eiseskälte. „Wir haben deutlich aufgerüstet", sagte Bahn-Sprecherin Änne Kliem. So wurden etwa Weichen mit neuen Heizungen versehen, mehr Heißluftgebläse zum Enteisen eingesetzt. Bisher gebe es in Sachsen kaum Verspätungen. Auch die Bauarbeiten laufen trotz Minusgraden auf Hochtouren, etwa am Bahnknoten Dresden. Derzeit werden die Oberleitungen montiert und Schotter aufgeschüttet.
In Dresden bieten bei den „Nachtcafés" abwechselnd vier evangelische, zwei katholische Kirchengemeinden und die Heilsarmee jeweils bis zu 25 Schlafplätze in ihren Gemeinderäumen an. „Kommen an einem normalen Winterabend etwa 18 obdachlose Menschen, sind es jetzt mehr", sagte ein Mitarbeiter. Sie bekommen nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern können sich mit einer warmen Mahlzeit und einer Tasse Tee aufwärmen. In Bautzen mussten zwei 60 und 61 Jahre alte Männer mit starken Unterkühlungen ins Krankenhaus gebracht werden. Die Betrunkenen wurden gefunden, als sie bewegungslos in einem Park lagen, konnten aber noch rechtzeitig geborgen werden.
© Döbelner-Allgemeine-Online, 02.02.2012, 17:58 Uhr
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