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Erzgebirgs-Kommunen verabschieden Charta zur Bewerbung um Unesco-Weltkulturerbe
Freiberg. Die möglichen künftigen Welterbestätten der Montanregion Erzgebirge sollen besonders geschützt werden. Dazu hätten die 33 Städte und Gemeinden sowie drei Landkreise des Welterbekonvents eine Charta verabschiedet, teilte der Sprecher des Gremiums, der Freiberger Landrat Volker Uhlig (CDU), am Donnerstag mit. In dem Sieben-Punkte-Papier seien unter anderem Grundsätze formuliert, die festlegen, wie die Stätten mit der regionalen Entwicklung harmonisieren könnten.
Zudem hat der Konvent die Stadt Zwönitz (Erzgebirge), die Gemeinde Langenweißbach (Kreis Zwickau) und den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge als neue Mitglieder aufgenommen.Die „Charta Montanregion Erzgebirge" verpflichte die Landkreise, Städte und Gemeinden des Unesco-Welterbeprojekts, für den Schutz und Erhalt sowie die Weiterentwicklung der möglichen künftigen Welterbestätten Verantwortung zu tragen, hieß es in der Mitteilung. Die Grundsätze umfassten die Punkte „Schutz und Erhalt", „Nachhaltige Weiterentwicklung", „Stärkung der Identität", „Zusammenarbeit", „Sensibilisierung und Information", „Erlebbarkeit" sowie „Konfliktmanagement".
Nach derzeitigem Stand sind an dem grenzüberschreitenden Projekt mit Tschechien, das sich um den Welterbe-Titel bewirbt, auf deutscher Seite 40 Stätten beteiligt. Dazu gehören unter anderem alte Schachtanlagen wie in Frohnau, Ehrenfriedersdorf und Altenberg sowie Städte wie Freiberg und Marienberg mit ihren mittelalterlichen Häusern, Marktplätzen und Kirchen. In Tschechien haben die Regionen Usti nad Labem und Karlovy Vary Interesse bekundet. Die sächsische Regierung hatte für das Projekt Ende Januar grünes Licht gegeben. Sie ist der Ansicht, dass frühestens 2014 der Antrag eingereicht werden kann. Die Projektmacher hatten schon 2013 angestrebt.
Zudem hat der Konvent die Stadt Zwönitz (Erzgebirge), die Gemeinde Langenweißbach (Kreis Zwickau) und den Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge als neue Mitglieder aufgenommen.Die „Charta Montanregion Erzgebirge" verpflichte die Landkreise, Städte und Gemeinden des Unesco-Welterbeprojekts, für den Schutz und Erhalt sowie die Weiterentwicklung der möglichen künftigen Welterbestätten Verantwortung zu tragen, hieß es in der Mitteilung. Die Grundsätze umfassten die Punkte „Schutz und Erhalt", „Nachhaltige Weiterentwicklung", „Stärkung der Identität", „Zusammenarbeit", „Sensibilisierung und Information", „Erlebbarkeit" sowie „Konfliktmanagement".
Nach derzeitigem Stand sind an dem grenzüberschreitenden Projekt mit Tschechien, das sich um den Welterbe-Titel bewirbt, auf deutscher Seite 40 Stätten beteiligt. Dazu gehören unter anderem alte Schachtanlagen wie in Frohnau, Ehrenfriedersdorf und Altenberg sowie Städte wie Freiberg und Marienberg mit ihren mittelalterlichen Häusern, Marktplätzen und Kirchen. In Tschechien haben die Regionen Usti nad Labem und Karlovy Vary Interesse bekundet. Die sächsische Regierung hatte für das Projekt Ende Januar grünes Licht gegeben. Sie ist der Ansicht, dass frühestens 2014 der Antrag eingereicht werden kann. Die Projektmacher hatten schon 2013 angestrebt.
© Döbelner-Allgemeine-Online, 16.02.2012, 18:05 Uhr
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