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Vermisster Junge aus Weißenfels vermutlich ertrunken - Trauergottesdienst
Weißenfels. Der Sechsjährige aus Weißenfels, nach dem seit Samstag mit einem Großaufgebot von Rettungskräften gesucht wird, ist wohl in der Saale ertrunken. „Die Hoffnung, ihn lebend zu finden, schwindet von Tag zu Tag“, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch in Halle. „Wir gehen momentan davon aus, dass er wie seine Schwester vermutlich ins Wasser gefallen ist“, sagte er. Die Ermittler gehen von einem Unglück aus. Mit absoluter Bestimmtheit könne dies zwar derzeit noch nicht gesagt werden. Hinweise auf ein Verbrechen gebe es aber nicht.
Der Junge war am Samstag mit seiner fünf Jahre alten Schwester zum Spielen gegangen und nicht zurückgekehrt. Das Mädchen wurde in der Nacht zum Sonntag tot an einem Wehr in Weißenfels aus der Saale geborgen, nur wenige hundert Meter von ihrem Zuhause entfernt. Die Obduktion ergab laut Staatsanwaltschaft, dass das Kind ertrunken ist.
Die Suche nach dem Jungen werde unvermindert fortgesetzt, betonte der Weißenfelser Oberbürgermeister Robby Risch (parteilos). Er hatte am Montag angekündigt, dass alle Maßnahmen mindestens bis Samstag andauern sollen. Nach Angaben des Polizeisprechers wird über den Umfang der Suchmaßnahmen jeden Tag neu entschieden. Den Rettungskräften werde nach wie vor psychologische Hilfe angeboten. „Das ist für alle keine einfache Situation, vor allem wenn es um Kinder geht“, sagte der Sprecher mit Blick auf die extreme Belastung für die Helfer, die teils auch ehrenamtlich im Einsatz sind.
In der Stadt laufen die Vorbereitungen für einen Trauergottesdienst. In der St.-Marien-Kirche sollen am Freitagnachmittag Menschen die Möglichkeit bekommen, ihre Anteilnahme mit der betroffenen Familie auszudrücken, wie eine Sprecherin der Stadt mitteilte. Während eines ökumenischen Gottesdienstes soll gemeinsam der toten Fünfjährigen gedacht und für ihren Bruder gebetet werden.
„Die Tragweite dieses Schicksalsschlages ist im Moment für alle und auch für mich emotional noch nicht zu fassen“, sagte Risch. Er habe am Dienstag die Familie besucht und seine Anteilnahme ausgesprochen. „Trotz ihrer Trauer um das Mädchen und der Sorge um den Jungen habe ich die Mutter als selbstlos und gegenüber den anderen Kindern sehr fürsorglich erlebt“, sagte Risch.
Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei und des Technischen Hilfswerkes (THW) konzentrierten sich bei ihrer Suche am Mittwoch auf den Bereich der Saale flussabwärts. Laut Polizeisprecher kam erneut ein Hubschrauber zum Einsatz. Mit Booten seien die Saale und die Ufer, insbesondere die Strecke vom Wehr in Weißenfels bis zu einem Wehr in Bad Dürrenberg (Saalekreis), abgesucht worden. Experten hatten bereits zu Beginn der Suche die Strömungsgeschwindigkeit des Flusses berechnet, um den Einsatz besser koordinieren zu können.
Der Junge war am Samstag mit seiner fünf Jahre alten Schwester zum Spielen gegangen und nicht zurückgekehrt. Das Mädchen wurde in der Nacht zum Sonntag tot an einem Wehr in Weißenfels aus der Saale geborgen, nur wenige hundert Meter von ihrem Zuhause entfernt. Die Obduktion ergab laut Staatsanwaltschaft, dass das Kind ertrunken ist.
Die Suche nach dem Jungen werde unvermindert fortgesetzt, betonte der Weißenfelser Oberbürgermeister Robby Risch (parteilos). Er hatte am Montag angekündigt, dass alle Maßnahmen mindestens bis Samstag andauern sollen. Nach Angaben des Polizeisprechers wird über den Umfang der Suchmaßnahmen jeden Tag neu entschieden. Den Rettungskräften werde nach wie vor psychologische Hilfe angeboten. „Das ist für alle keine einfache Situation, vor allem wenn es um Kinder geht“, sagte der Sprecher mit Blick auf die extreme Belastung für die Helfer, die teils auch ehrenamtlich im Einsatz sind.
In der Stadt laufen die Vorbereitungen für einen Trauergottesdienst. In der St.-Marien-Kirche sollen am Freitagnachmittag Menschen die Möglichkeit bekommen, ihre Anteilnahme mit der betroffenen Familie auszudrücken, wie eine Sprecherin der Stadt mitteilte. Während eines ökumenischen Gottesdienstes soll gemeinsam der toten Fünfjährigen gedacht und für ihren Bruder gebetet werden.
„Die Tragweite dieses Schicksalsschlages ist im Moment für alle und auch für mich emotional noch nicht zu fassen“, sagte Risch. Er habe am Dienstag die Familie besucht und seine Anteilnahme ausgesprochen. „Trotz ihrer Trauer um das Mädchen und der Sorge um den Jungen habe ich die Mutter als selbstlos und gegenüber den anderen Kindern sehr fürsorglich erlebt“, sagte Risch.
Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei und des Technischen Hilfswerkes (THW) konzentrierten sich bei ihrer Suche am Mittwoch auf den Bereich der Saale flussabwärts. Laut Polizeisprecher kam erneut ein Hubschrauber zum Einsatz. Mit Booten seien die Saale und die Ufer, insbesondere die Strecke vom Wehr in Weißenfels bis zu einem Wehr in Bad Dürrenberg (Saalekreis), abgesucht worden. Experten hatten bereits zu Beginn der Suche die Strömungsgeschwindigkeit des Flusses berechnet, um den Einsatz besser koordinieren zu können.
© Döbelner-Allgemeine-Online, 22.02.2012, 14:59 Uhr
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