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Wiener Loch: Stadt darf mit TLG bis Oktober verhandeln

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  • Foto: Redaktion DNN
Dresden. Wie geht es weiter mit der Baugrube an der Spitze der Prager Straße vor dem Dresdner Hauptbahnhof, besser bekannt als „Wiener Loch"? Die Verhandlungen mit der TLG sind „noch nicht zum Durchbruch gekommen", erklärte Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) auf Anfrage von Linke-Stadtrat Tilo Wirtz. Indes hofft das städtische Straßen- und Tiefbauamt, dass es bei der Wasserhaltung nicht zum Durchbruch kommt.

Doch gibt es jetzt einen klaren Zeitplan, den der Stadtrat auf Antrag der SPD-Fraktion mehrheitlich beschlossen hat. Wenn es bis Oktober kein konkretes und vertraglich gesichertes Bauprojekt für die hässliche Grube gibt, soll die Verwaltung bis Ende des Jahres ein Konzept zum Zuschütten und Begrünen vorlegen. Zuvor hatte Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (CDU) auf Nachfragte von André Schollbach (Linke) erklärt, dass er es für möglich hält, das Grundstück noch dieses Jahr zu verkaufen.



„Was hindert uns daran, das Technische Rathaus in das Wiener Loch reinzubauen", fragte indes der baupolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Hans-Joachim Brauns. Eine Verfüllung senke drastisch den Wert des Grundstücks in zentraler Lage. Das sei verbranntes Geld, so Brauns. Und FDP-Stadtrat Matteo Böhme forderte in einem Anflug von Verzweiflung vom Finanzbürgermeister: „Herr Vorjohann, verkaufen Sie!"

© Döbelner-Allgemeine-Online, 16.07.2011, 10:40 Uhr
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