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Wirtschaftsmotor Tourismus bringt Dresden 20.000 Arbeitsplätze
Dresden. Das vergangene Jahr ist für den Dresdner Tourismus ein Rekordjahr gewesen. Knapp vier Millionen Touristen besuchten die Landeshauptstadt, die mittlerweile nicht nur Touristen aus Deutschland und Europa, sondern aus der ganzen Welt anzieht. Die hohen Besucherzahlen wirken sich auch auf die Wirtschaftskraft der Branche aus.
Der Tourismus ist 22 Jahre nach der Friedlichen Revolution in Dresden zum drittwichtigsten Arbeitgeber erwachsen. Mehr Beschäftigte haben nur der Öffentliche Dienst und die Chipindustrie. Das ergab jetzt eine Studie der Dresden Marketing GmbH (DMG), die gestern vorgestellt wurde. Demnach bringt die Branche 20.000 Menschen in Dresden einen vollen Arbeitsplatz. Knapp 11.000 Arbeitsplätze verbucht der Bereich Hotellerie und Gastronomie für sich. 4.100 Arbeitsplätze sind durch den Tourismus im Einzelhandel entstanden. Über 4.700 Menschen arbeiten für andere Dienstleistungen, zum Beispiel für den öffentlichen und privaten Personenverkehr oder als Gästeführer. Zum Vergleich: In ganz Sachsen bietet der Tourismus 217.000 Menschen einen Arbeitsplatz.
Insgesamt wurde im Dresdner Tourismus im vergangenen Jahr ein Nettoumsatz von 474 Millionen Euro verbucht. Davon erwirtschafteten die Hotellerie und die Gastronomie etwa 45 Prozent. Der Einzelhandel verbuchte für sich etwa ein Drittel der Einnahmen (32 Prozent), der Dienstleistungssektor erwirtschaftete ein Viertel (25 Prozent). Insgesamt kann jeder 20. Euro, der in Dresden erwirtschaftet wird, auf dem Konto des Tourismus verbucht werden. „Die Ergebnisse der Studie belegen die große Wirtschaftskraft des Tourismus für Dresden", sagte Interims-OB Dirk Hilbert (FDP).
Der Anteil von Tages- und Übernachtungsgästen liegt in Dresden auf nahezu gleichem Niveau. Allerdings lassen die Übernachtungsgäste pro Tag mehr Geld in Dresden. Sie geben etwa 167 Euro täglich in der Landeshauptstadt aus. „Das liegt jedoch nicht nur an den Übernachtungskosten", sagte Dirk Schmücker vom Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa, der die Studie mit anderen Forschern erstellt hat. Durchschnittlich gibt jeder Gast in Dresden 97,23 Euro aus. Der größte Anteil dieser Tageseinnahmen komme dabei dem Handel zugute. Knapp 30 Prozent davon fließen durchschnittlich in den Konsum (28,16 Euro pro Tag).
Etwa 32 Prozent der Gäste kamen aus geschäftlichen Gründen nach Dresden. Knapp 20 Prozent kommen aus dem Ausland. Bei den Übernachtungsgästen rangieren die US-Amerikaner auf Platz 1 vor Schweizern, Österreichern, Briten, Japanern, Niederländern und Russen. Derzeit wirbt Dresden in 19 Ländern weltweit um Besucher.
Für das Werben um die Dresdner Gäste stehen der DMG mit dem Geld von Partnern und Sponsoren etwa drei Millionen Euro jährlich zur Verfügung. „Damit liegen wir im Vergleich zu ähnlichen Städten im unteren Drittel", sagte DMG-Geschäftführerin Bettina Bunge. Viele Städte hätten deutlich mehr Geld. Derzeit prüft die Stadt Dresden per Rechtsgutachten eine Tourismusabgabe. „Der Prozess wird noch einige Monate dauern", meint Bunge. Eine Beschlussfassung sei im Herbst zu erwarten.
Der Tourismus ist 22 Jahre nach der Friedlichen Revolution in Dresden zum drittwichtigsten Arbeitgeber erwachsen. Mehr Beschäftigte haben nur der Öffentliche Dienst und die Chipindustrie. Das ergab jetzt eine Studie der Dresden Marketing GmbH (DMG), die gestern vorgestellt wurde. Demnach bringt die Branche 20.000 Menschen in Dresden einen vollen Arbeitsplatz. Knapp 11.000 Arbeitsplätze verbucht der Bereich Hotellerie und Gastronomie für sich. 4.100 Arbeitsplätze sind durch den Tourismus im Einzelhandel entstanden. Über 4.700 Menschen arbeiten für andere Dienstleistungen, zum Beispiel für den öffentlichen und privaten Personenverkehr oder als Gästeführer. Zum Vergleich: In ganz Sachsen bietet der Tourismus 217.000 Menschen einen Arbeitsplatz.
Insgesamt wurde im Dresdner Tourismus im vergangenen Jahr ein Nettoumsatz von 474 Millionen Euro verbucht. Davon erwirtschafteten die Hotellerie und die Gastronomie etwa 45 Prozent. Der Einzelhandel verbuchte für sich etwa ein Drittel der Einnahmen (32 Prozent), der Dienstleistungssektor erwirtschaftete ein Viertel (25 Prozent). Insgesamt kann jeder 20. Euro, der in Dresden erwirtschaftet wird, auf dem Konto des Tourismus verbucht werden. „Die Ergebnisse der Studie belegen die große Wirtschaftskraft des Tourismus für Dresden", sagte Interims-OB Dirk Hilbert (FDP).
Der Anteil von Tages- und Übernachtungsgästen liegt in Dresden auf nahezu gleichem Niveau. Allerdings lassen die Übernachtungsgäste pro Tag mehr Geld in Dresden. Sie geben etwa 167 Euro täglich in der Landeshauptstadt aus. „Das liegt jedoch nicht nur an den Übernachtungskosten", sagte Dirk Schmücker vom Institut für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa, der die Studie mit anderen Forschern erstellt hat. Durchschnittlich gibt jeder Gast in Dresden 97,23 Euro aus. Der größte Anteil dieser Tageseinnahmen komme dabei dem Handel zugute. Knapp 30 Prozent davon fließen durchschnittlich in den Konsum (28,16 Euro pro Tag).
Etwa 32 Prozent der Gäste kamen aus geschäftlichen Gründen nach Dresden. Knapp 20 Prozent kommen aus dem Ausland. Bei den Übernachtungsgästen rangieren die US-Amerikaner auf Platz 1 vor Schweizern, Österreichern, Briten, Japanern, Niederländern und Russen. Derzeit wirbt Dresden in 19 Ländern weltweit um Besucher.
Für das Werben um die Dresdner Gäste stehen der DMG mit dem Geld von Partnern und Sponsoren etwa drei Millionen Euro jährlich zur Verfügung. „Damit liegen wir im Vergleich zu ähnlichen Städten im unteren Drittel", sagte DMG-Geschäftführerin Bettina Bunge. Viele Städte hätten deutlich mehr Geld. Derzeit prüft die Stadt Dresden per Rechtsgutachten eine Tourismusabgabe. „Der Prozess wird noch einige Monate dauern", meint Bunge. Eine Beschlussfassung sei im Herbst zu erwarten.
© Döbelner-Allgemeine-Online, 29.01.2012, 16:34 Uhr
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