Nachrichten - Wissenschaft
| Erst wenige Kraniche an Ostsee eingetroffen
Groß Mohrdorf (dpa) - Wegen der andauernden Kälte sind erst wenige Kraniche auf ihrem Weg nach Skandinavien an der deutschen Ostseeküste eingetroffen. Der Leiter des Kranich-Informationszentrums in Groß Mohrdorf, Günter Nowald, schätzte ihre Zahl im Nationalpark Vorpommersche Boddenplatte auf unter 100. |
| Zweite Exzellenzinitiative für Unis ausgeschrieben
Bonn (dpa) - Deutschlands Universitäten und Hochschulen können sich seit Freitag um die Millionen-Fördergelder der zweiten Exzellenzinitiative bewerben. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Wissenschaftsrat veröffentlichten die Kriterien für die Vergabe der Fördermittel. |
| Antarktis war einst subtropisch warm
Sydney (dpa) - Am heute kältesten Ort der Erde war es vor 53 Millionen Jahren subtropisch warm. Zu dem Ergebnis kam eine Forschergruppe, die zwei Monate im Südpolarmeer in der Antarktis unterwegs war. |
| Bologna-Konferenz: Minister räumen Fehler ein
Wien (dpa) - Die Bildungsminister und Staatssekretäre haben zum Abschluss der Bologna-Konferenz in Wien Fehler bei der Umsetzung der Reformpläne eingeräumt und Besserung gelobt. |
| Fortschritt bei Erforschung von Contergan
Tokio/New York (dpa) - Auf der Suche nach der Ursache für Fehlbildungen durch Contergan sind japanische Forscher einen Schritt weitergekommen. Sie fanden heraus, dass das Protein Cereblon den Contergan-Wirkstoff Thalidomid bindet und es so zu Fehlbildungen kommen könne. |
| Stress beeinflusst die Partnerwahl
Trier/London (dpa) - Die meisten Menschen wählen einen Partner, der ihnen relativ ähnlich sieht. Stress scheint dieses Muster umzukehren: Gestresste Männer bevorzugen Partnerinnen, die ihnen äußerlich gar nicht gleichen. |
| Hintergrund: Der Bologna-Prozess
Hamburg (dpa) - Die Bildungsminister von 29 Staaten haben 1999 im italienischen Bologna einen europäischen Hochschulraum vereinbart. Grundlage dafür ist eine einheitliche Studienstruktur mit den aufeinander aufbauenden Abschlüssen Bachelor, Master und Promotion. |
| Überleben der Tasmanischen Teufel doch möglich?
London (dpa) - Ein ansteckender Gesichtskrebs droht den Tasmanischen Teufel auszurotten - jetzt haben australische Forscher jedoch Hinweise gefunden, wonach die Raubtiere vielleicht doch in der Wildnis überleben könnten. |
| Forscher entdecken neuen Faktor bei Schlaganfällen
Würzburg (dpa) - Bislang hatten Mediziner bei der Erforschung von Schlaganfällen vor allem die Blutgerinnung im Blick - nun haben Würzburger Wissenschaftler herausgefunden, dass auch bestimmte Immunzellen eine wichtige Rolle spielen. |
| Mehrheit der Unis mit Studien-Reform zufrieden
Berlin (dpa) - Zehn Jahre nach dem Start der Bologna-Studienreform sehen 58 Prozent der europäischen Hochschulen den eingeschlagen Weg als «sehr positiv» an. 38 Prozent räumen aber ein, dass die Einführung der Bachelor- und Masterabschlüsse auch «gemischte Ergebnisse» hervorgebracht habe. |
| Macho-Männchen lassen Orang-Utan-Weibchen kalt
Tuanan/Basel (dpa) - Orang-Utan-Weibchen lassen sich nicht von Macho-Männchen blenden. Das fanden Forscher auf Borneo heraus, die ein besonderes Brüllen aus der Orang-Utan-«Sprache» entschlüsselt haben. |
| Karlsruhe hat keine Einwände gegen CERN
Karlsruhe/Genf (dpa) - Angst vor Schwarzen Löchern hat keine Chance bei den Karlsruher Verfassungsrichter. Sie nahmen eine Verfassungsbeschwerde gegen Versuchsreihen am europäischen Teilchenforschungszentrum CERN nicht zur Entscheidung an. |
| Physiker beobachten «frühkindlichen» Sonnenfleck
Freiburg (dpa) - Freiburger Sonnenphysiker haben mit ihrem Teleskop in Teneriffa weltweit erstmals die «frühkindliche Entwicklung» eines Sonnenflecks beobachtet. |
| Sterberate bei Blutvergiftung steigt
München (dpa) - In den vergangenen Jahren hat die Sterberate bei Blutvergiftungen nach Medizinerauskunft deutlich zugenommen. |
| Chamäleonzunge auch bei Kälte blitzschnell
Washington (dpa) - Die gummibandähnliche Zunge des Chamäleons schnellt selbst bei Kälte schlagartig hervor. Gewöhnliche Muskeln der Reptilien fahren ihre Kraft bei tieferen Temperaturen dagegen herunter. |
| Ernährung beeinflusst Genaktivität in der Plazenta
Washington (dpa) - Weibliche Föten sind besser vor Ernährungsfehlern der Mutter geschützt als männliche. Dies legt eine Untersuchung US-amerikanischer Forscher an Mäusen nahe. |

















